weitere Erfahrungsberichte | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
 10 | 11 | 12 | 13
Erfahrungsbericht 01

Marlise F., 65 Jahre Selbsthilfegruppe Groß-Gerau
Neurodermitis in den Augen

Nach einer fast 1 !/2-jährigen allergischen Bindehautentzündung mit dickflüssigem, gelbem Sekret und erheblicher Sehschwäche sowie einem Ekzem auf den Augenlidern und Lidrändern war die Selbsthilfegruppe der berühmte „Strohhalm“ an den ich mich klammerte. 

Ich habe die Zeitung mit Lupe und Brille gelesen, Bücher lesen konnte ich vergessen. Veranstaltungen mit Scheinwerfern und Lampen konnte ich nicht besuchen, da ich um jedes Licht große Kreise in Regenbogenfarben sah. Ständig hatte ich einen Schleier vor meinen Augen und die offenen Augenlider schmerzten Tag und Nacht. Die Lider waren fast roh und die Augen glichen denen eines Albinos. Am liebsten hätte ich alle Spiegel verhängt, ich konnte mich einfach nicht mehr sehen, entsprechend fühlte ich mich auch.

Cortisonsalben halfen, wenn ich diese absetzte, fing alles wieder von vorne an.

Da ich Glaukompatient bin, wurde ich getestet, ob eventuell die Augentropfen der Auslöser war. Dies war jedoch nicht der Fall.

Im Oktober 2002 stellte ein in Groß-Gerau neu niedergelassener Hautarzt Neurodermitis fest.

Durch Zufall hörte ich von der Selbsthilfegruppe in Groß-Gerau.

Anfang Nov. 2002 telefonierte ich mit Frau Haas und erkundigte mich, ob schon einmal jemand mit solchen Augen in ihrer Gruppe gewesen wäre. Ich erhielt von ihr die Telefonnummer einer Dame aus dem Westerwald. Diese schilderte mir dann die gleichen Symptome, sie war jedoch bereits beschwerdefrei.

Ab November 2002 ernährte ich mich daraufhin nach dem Buch „Selbstbehandlung durch Ernährung“ und trank unterstützend den „Lymphaticum-Tee nach Gerner“..

Im Dezember 2002 fuhr ich zur Selbsthilfegruppe nach Koblenz, weil Frau Haas in den Wintermonaten nicht nach Groß-Gerau kommen konnte.

Ab Dezember 2002 nahm ich zur Ernährungsunterstützung Miba Klei und hielt mich streng an die Diät.

Zusätzlich cremte ich meine Augenlider mit Hibitex ein. Das kühlte wunderbar und nahm die Spannung weg. Hibitex hinterlässt keinen Fettfilm und lässt sich gut abwaschen und neu auftragen. In kleinen Döschen abgefüllt, hatte ich es stets überall eines zur Hand.

Im März 2003 war das äußere Ekzem an meinen Augen weg, das Sekret lief zwar noch aus den Augen, trotzdem war ich glücklich, da eine Besserung eingetreten war.

Ende Juli 2003 bestaunte mich bereits die Gruppe. Kein Ekzem und keine roten Augen mehr. Die Diät soll mindestens 1 Jahr durchgehalten werden. Ich hielt mich weiterhin streng an die Regeln.

Im November 2003 spürte ich im Genick Juckreiz bei Belastung, ohne dass auf der Haut etwas zu sehen gewesen wäre. Also setzte ich die Diät fort.

Die Dame aus dem Westerwald hielt auch 1 !/2 Jahre die Nahrungsumstellung durch, so verfuhr ich auch.

Unter Anleitung von Frau Haas stellte ich die Ernährung ab April 2004 langsam um.

Heute esse ich wieder normale Kost, bin in der Auswahl der Produkte jedoch sensibler im Bezug auf Zusatzstoffe.

Meinen Augen ist nichts mehr anzusehen. Mein Augendruck hat sich sogar gesenkt.

Das wichtigste bei dieser Ernährungsumstellung ist allerdings, die Sache Ernst zu nehmen und vor allem alles genau zu befolgen. Selbstdisziplin ist angesagt. Ein bisschen umstellen hilft nicht, der Erfolg gibt es nur beim Durchhalten..

P. S. : Die Mitglieder der Gruppe halfen sich untereinander. Geheilte gaben ihre Erfahrungen weiter. Auch Organisieren gehörte dazu. In Groß-Gerau stellte die Bäckerei Darmstädter für die Gruppe ein schmackhaftes Brot her. Im 14 Tage-Rhythmus konnten wir unser Brot abholen und froren jeweils einen Teil ein.

Der Strohhalm „Selbsthilfegruppe“ hat mich wieder normal leben lassen.

Miba-Klei Diätetik Vertrieb & Verlag Haas
Graf-Hartard-Strasse 23
D-54614 Schönecken   info@mibaklei.de
Hosting    Webdesign & Programmierung      Webdesign  HermesComputer