weitere Erfahrungsberichte | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
 10 | 11 | 12 | 13
Erfahrungsbericht 02

Adrian U. Selbsthilfegruppe Aachen
Alles fing damit an, als ich ca. 7 Jahre alt war und auf dem rechten Arm einen roten,
juckenden und nässenden Fleck bekam. Die Kinderärztin verschrieb mir für mein Ekzem
eine Cortisonsalbe, die mich wieder "gesund" machen sollte. Doch es kamen immer wieder 
kleinere, aber auch größere "Fleckchen" in meiner Kind - und Jugendzeit.
Besonders betroffen war das Gesicht, die Hände und die Arme. Irgendwann erfuhr ich auch den Namen meiner Krankheit : Neurodermitis.
In der Zwischenzeit hatte ich sehr viele Besuche bei Hautärzten hinter mir und unzählige Versuche die Neurodermitis einzudämmen ( Cortisonsalben), Bestrahlungen, Urintherapie,
Lebensmittelallergietest, etc.). Auch kaufte ich mir teure Salben, die nach neuestem Stand 
( Medizinberichten / Fernsehen ) Hilfe versprachen.
Tatsache war, dass das Cortison das einzige war, was mir half.
Die Haut wurde dadurch aber ( besonders im Gesicht ) sehr blaß, pergamentartig und faltig.
Da ich nur die Symptome meiner Beschwerden bekämpfte und nicht die Ursache, entschied ich mich mit 25 Jahren zu einem Homöopathen zu gehen, mit der Hoffnung auf Besserung bzw. Heilung. Das Cortison wurde nach 18 Jahren abgesetzt. Ein Präparat, das für mich in den letzten Jahren so wichtig, wie das tägliche Brot geworden ist.
Leider trat nicht die gewünschte Heilung ein die mir versprochen wurde. Meine Neurodermitis wurde so schlimm wie nie zuvor. Meine Haut bedeckte sich täglich mit immer mehr roten, juckenden und nässenden Flecken. Nachts waren die Schübe besonders schlimm. Ich wachte jede Nacht 2 bis 3 mal auf und kratzte oft eine Stunde am Stück.
Es lösten sich riesige Mengen an Schuppen und die Haut wurde immer blutiger. Aber das merkte ich nicht mehr, weil der Juckreiz stärker war, als der Schmerz. Auch am Tag kamen die Kratzschübe, besonders wenn es mir heiß wurde und ich zu schwitzen begann - dann war nur noch das Kratzen in meinem Kopf. Die Lymphknoten in den Leisten schwollen sehr stark an, und die Beine waren ö demisch heiß und entzündet. Meine Gelenke taten mir weh.
Ich kratzte die Kopfhaut auf, dadurch bekam ich Haarausfall. Meinen Kopf konnte ich kaum noch bewegen, weil die Haut schon so wund war und durch die Bewegungen wieder aufplatzte. Dann lief Lymphflüssigkeit am Hals herunter und brannte in den aufgekratzten und aufgerissenen Stellen, selbst das Auto fahren wurde für mich dadurch zur Qual.
Mein ganzer Körper war jetzt von der Neurodermitis betroffen. Die Kleidung klebte auf meiner Haut und der Geruch der Lymphflüssigkeit, die aus dem Körper austrat, war unerträglich. Mittlerweile wurde ich arbeitsunfähig geschrieben, trug fast den ganzen Tag Baumwollhandschuhe (außer zum Kratzen) und traute mich nur noch mit einer Schildmütze nach draußen.
Aufgrund meines akuten Gesundheitszustandes kam ich in eine bayerische Naturheilklinik.
Die Kur dauerte 6 Wochen und es folgten folgende Therapien:
- 7 Tage Fastenzeit mit täglicher Darmreinigung (ich nahm 7 Kilo ab)
- anschließend begann die Aufbauphase mit Apfelmus
- Lichttherapie - Eigenbluttherapie - Hyperthermie - Gesprächstherapie
- psychologische Betreuung - Lebensmittelallergietest - Blutuntersuchungen
- veganisches Essen (säurearme Kost mit zusätzlicher Einnahme von Basicapulver)
- regelmäßige Ölbäder und Fettsalben - regelmäßige Kontrolle des ph - Wertes.

Mein Hautbild verbesserte sich nach der Kur nur bedingt. Die Ärzte rieten mir weiterhin zum veganischem Essen, der Einnahme des Basicapulvers und einer Wiederholung der Kur nach 6 Monaten.

Als ich dann endlich nach Hause kam, war ich langsam am Ende meiner Kraft.
Knapp 5 Monate war ich schon arbeitsunfähig. Auch ein erneuter Versuch bei einem anderen Homöopathen scheiterte kläglich.
Wenn es nicht mehr geht, kommt von irgendwo ein " Lichtlein " her, heißt ein Spruch.
Dieses " Lichtlein " war für mich Frau Haas. Durch einen Zufall hörte meine Mutter von einer Arbeitskollegin über Frau Haas und ihre Selbsthilfegruppe.
Ich glaubte nicht mehr daran, dass mir jemand helfen könnte. Aber ich wollte es trotzdem noch einmal versuchen, bevor ich zum Cortison zurückkehrte.
Ende des Jahres 2001 besuchte ich das erste Mal die Selbsthilfegruppe von Frau Haas in Aachen. Nach intensiven Gesprächen, Anweisungen zur Ernährung und Pflege veränderte dieser Tag mein Leben. Durch die Einnahme der Miba-Klei und strikte Einhaltung der vorgeschriebenen Ernährung ging es mir immer besser. Bereits nach einigen Wochen wurde 
meine Haut hell, schuppenfrei und juckte nicht mehr. Und juckte NICHT mehr !!!
Bereits nach einigen Monaten war ich komplett beschwerdefrei. Nach dieser Zeit des Leidens ist es für mich wie ein neues Leben. Jetzt im August 2004 bin ich im Aufbau. Nur Bilder zeigen noch eine Zeit der Hilflosigkeit, der Schmerzen und den Versuchen, den Körper mit falschen und kostspieligen Mitteln zu heilen.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen und mich bei meiner ganzen Familie, meinen Eltern und meiner Schwiegermutter Rosemarie für die Unterstützung und Ermutigung während der gesamten Zeit herzlich bedanken.

Besonders bei dir, liebe Barbara, da du mit mir gelitten hast und mit mir gemeinsam diese schwere Zeit des Leidens durchgestanden hast, danke ich dir aus tiefstem Herzen.
Deine Liebe gibt mir immer wieder neuen Mut.

Auch Ihnen, liebe Frau Haas, gilt tiefster und ewiger Dank für alles was Sie für mich und für uns getan haben. Nur durch Ihre Hilfe ist mein Leben wieder Lebenswert geworden.

Vielen Dank
Adrian U.

Miba-Klei Diätetik Vertrieb & Verlag Haas
Graf-Hartard-Strasse 23
D-54614 Schönecken   info@mibaklei.de
Hosting    Webdesign & Programmierung      Webdesign  HermesComputer