weitere Erfahrungsberichte | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
 10 | 11 | 12 | 13
Erfahrungsbericht 04

Simone S. September 1993 Selbsthilfegruppe Trier
Als Säugling und Kleinkind hatte ich manchmal kleine Flecken an den Händen, Handgelenken und Armbeugen, die aber immer wieder durch ständiges Einfetten verschwanden.

Mit 15 Jahren wechselte ich die Schule, um mein 10. Schuljahr zu machen. In dieser Schule hatte ich viel Streß, da ich, um gut mitzukommen, viel lernen mußte. Zu dieser Zeit bekam ich wieder kleine Flecken und Wasserbläschen, die fürchterlich juckten. Zuerst an den Händen, Arm-, Kniebeugen und am Hals. Dies wurde aber immer schlimmer, bis ich schließlich von Kopf bis Fuß voll damit war.

Ich ging zu meinem Hausarzt, der mir Fett- und Cortisonsalben verschrieb. Dann fuhr ich zu einem Hautarzt, der Allergietests durchführte. Ich bekam aber immer wieder Cortisonsalben verschrieben, und bei jedem weiteren Besuch beim Hautarzt wurden die Cortisonsalben stärker. Die Haut wurde ganz trocken und schuppig. Schließlich ging ich noch zum Heilpraktiker, der mir aber auch nicht helfen konnte. Jeder Arzt sagte mir immer wieder, daß ich damit leben muß. Es wurde aber immer schlimmer. Nächtelang hab ich wachgelegen und nur gekratzt, bis alles blutig war. In der Schule konnte ich mich nicht mehr konzentrieren, weil ich den ganzen Tag müde war.

Durch Zufall hörte meine Mutter von der Selbsthilfegruppe in Trier, wo wir dann auch hinfuhren. Dort bekam ich gesagt, daß ich Neurodermitis habe. Ich glaubte eigentlich nicht mehr daran, daß mir noch jemand helfen könnte, aber trotzdem wollte ich es versuchen.

Im November 1990 fing ich mit den Enthaltungen an. Nach ca. 2-3 Wochen wurde es schlimmer. Mein ganzer Körper war dick und wäßrig. Die Hände und Arme waren fast immer verbunden, damit ich nicht alles blutig kratzte. Der Juckreiz war das Schlimmste.

Im Januar 1991 nahm ich die Miba-Klei. Einige Zeit später war meine Haut zwar noch rot, trocken, schuppig und juckte, aber lange nicht mehr so schlimm. Die Wasserbläschen gingen etwas zurück. Mit der Zeit wurde meine Haut immer besser.

Nach einigen Monaten dachte ich, daß es jetzt alles weg sei, doch dann bekam ich wieder einen Schub. So ging es immer auf und ab.

Im November 1991 wurde ich schwanger, womit sich alles wieder verschlimmerte. Im Juli 1992 bekam ich eine Tochter. Etwa 3-4 Monate nach der Entbindung begann meine Haut jedoch wieder zu heilen. Im August/September 1993 konnte ich langsam wieder umstellen und brauchte nicht mehr nach den Enthaltungen zu leben.

Obwohl ich oft die Hoffnung und den Mut verloren habe, hab ich es doch dank Frau Haas und der Selbsthilfegruppe geschafft, endlich wieder"richtig" und "normal" zu leben.

aus dem Buch
"Neurodermitis/Psorias-Gelenkschmerzen/Stoffwechel" Maria Haas September 1997


Miba-Klei Diätetik Vertrieb & Verlag Haas
Graf-Hartard-Strasse 23
D-54614 Schönecken   info@mibaklei.de
Hosting    Webdesign & Programmierung      Webdesign  HermesComputer