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Erfahrungsbericht 09

Anne U., 36 Jahre Selbsthilfegruppe Cochem
Von Geburt an litt mein Sohn Daniel unter Problemen mit seiner Haut, die sich äußerten in häufigem Wundsein im Windelbereich, sowie ständig wechselnden offenen Hautstellen am Körper. (Nicht an den Gelenken, wie üblich.) Von den verschiedensten Ärzten hörte ich Aussagen wie "das wächst sich aus", bis hin zu ..Sie sind eine überempfindliche Mutter".Im Alter von zwei Jahren stellte ich immer häufiger kreisrunde sich abschuppende bzw. nässende Stellen fest, die Daniel sich häufig blutig kratzte. Klimawechsel brachte nur kurzzeitige Verbesserung.Das Gravierendste allerdings wurde für mich die wachsende Unruhe, Nervosität und Quengelichkeit meines Sohnes.

Nach erneuter Vorstellung beim Hautarzt und Allergietest, hörte ich zum ersten Mal die Diagnose Neurodermitis. Nun plötzlich sollte Cortison verabreicht werden. Ich suchte nach anderen Möglichkeiten und Mitteln zur Behandlung. Zunächst stellte ich unsere Ernährung ohne Erfolg auf Vollwertkost um. Danach versuchte ich die Ernährung mit Sojaprodukten, mit dem Erfolg, daß Daniel sehr stark an Gewicht verlor, ständig erkältet und krank war, die Haut sich jedoch nicht wesentlich besserte. Zu diesem Zeitpunkt, Daniel war fünf Jahre alt, konnten wir keine Mahlzeit mehr in Ruhe zu Ende bringen, da Daniel entweder mit dem Stuhl umfiel, oder sein Getränk über den Tisch vergoß und ähnliches. Hinzukam, daß er sehr häufig erbrach, entweder unter Durchfall oder Verstopfung litt.

Ich war verzweifelt und ratlos. Durch Zufall kam ich dann zur Selbsthilfegruppe unter Leitung von Frau Haas und Herrn Weigelt. Zunächst sehr skeptisch, probierte ich dem Hilfsangebot von Frau Haas zu folgen. Schon nach nur vier Wochen war eine deutliche Besserung der Haut festzustellen.

Zum ersten Mal seit Jahren wieder durchschlafen und aufatmen. Daniel wurde zunehmend ruhiger. Wir konnten wieder gemeinsam gemütlich beim Essen sitzen und auch am Tisch spielen und malen. Kleine Rückfälle durch krankheitsbedingte Medikamentengabe (Bronchitis und Windpocken) verunsicherten mich, nun nicht mehr auf dem auf dem richtigen Weg zu sein.

Daniel nahm regelmäßig ohne Probleme seine Miba-Klei und verzichtete gerne auf Süßigkeiten und andere unerwünschte Speisen. Bei Festen außerhalb nahm ich vorher Rücksprache mit Eltern bzw. Kindergarten und gab Daniel entsprechend andere Speisen mit. Nach 42 Wochen war Daniel zum ersten Mal in seinem Leben (5 Jahre 10 Monate) beschwerdefrei. Ein Fest!

Dann ließ ich mich von einem Masseur zur Reflexzonenmassage überreden. Daniel reagierte sofort. Nach der zweiten Behandlung waren wieder Flecken am ganzen Körper zu sehen, und die alte Unruhe kehrte zurück.

Ich machte mir sehr große Vorwürfe und bekam, mit Recht zu hören, daß ich einen großen Fehler gemacht hatte. Daniel mußte darunter leiden.

Es dauerte nun erneut 20 Wochen, bis alles wieder abgeklungen war. Nun konnte die Einnahme von Miba-Klei langsam reduziert werden. Nach insgesamt 78 Wochen durfte Daniel langsam "normale" Kost zu sich nehmen.

Nie werde ich vergessen, mit welchem Stolz er sein erstes Malzbier genoß und jedem erzählte, er sei nun geheilt. Das war im September 1991.

Bis heute ist es dabei geblieben. Außer Waren mit Backpulver (dann bemerke ich gesteigerte Unruhe und Juckreiz), kann mein Sohn Daniel nun alles essen und trinken, was er möchte.

aus dem Buch
"Neurodermitis/Psorias-Gelenkschmerzen/Stoffwechel" Maria Haas September 1997


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