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Erfahrungsbericht 10

Thorben  K.,  6 Jahre Selbsthilfegruppe Ratingen

Mit 8 Monaten, im November 95, mußte er wegen eines akuten Pseudo-Krupp Anfalls ins Krankenhaus. Neben einem Rectodeltzäpfchen wurden ständig feuchte Laken über sein Bett gehängt und 3 x tägl. Inhaliert. Diese 2 Maßnahmen begleiteten uns durch den Winter. Die nächsten 6 Monate hatten wir Ruhe bis Ende Oktober 96.

Wir waren per Wohnmobil an der dt. Weinstraße in Urlaub. Plötzlich wechselte das Wetter von Sonne auf Regen und Nebel. In dieser Nacht bekam Thorben wieder einer dieser Hustenanfälle ohne vorher erkältet zu sein. Um ihn zu beruhigen bin ich mit ihm durch den Regen gelaufen. Mein Mann blieb bei unserer 3 jährigen Tochter.
In einer Apotheke holten wir am Morgen Pinimenthol um Thorben die Atmung zu erleichtern, doch es wurde nur schlimmer. Abends fingen diese Hustenanfälle wieder an. Wir brachen den Urlaub ab und suchten zu Hause sofort den Kinderarzt auf.

Wir bekamen hämmoopatische Medikamente und Rectodeltzäpfchen. Doch war ein Medikament zu Ende, dauerte es nur 2-3 Tage und die Anfälle des Krupphustens kamen wieder, es kam noch akute Atemnot dazu, Thorben rang hörbar nach Luft.

Wie oft waren wir nachts auf dem Balkon um ihn abzulenken, und das unsere Tochter schlafen kann. Heute weiß ich, wir waren in einem Kreislauf, das Kind ein Versuchskaninchen. Ständig wechselnde u. stärkere Medikamente. Morgens brachte ich unsere Tochter in den Kindergarten, dann verbrachten wir die meisten Vormittage im Wartezimmer des Arztes. Dann die Diagnose:

Asthma - Im Dezember 96 bekamen wir ein eigenes Inhaliergerät —3x tägl. Inhalieren. Im März 97 wurde auf Thorbens Rücken ein Allergietest gemacht - eine Tortour. Ergebnis Hausstaubmilbenallergie. Wir bekamen Überzüge für Bettwäsche u. Matratze. Seine Stofftiere sollten weg, nur eines durfte er behalten.

Einen Mittagsschlaf hat er schon lange nicht mehr gemacht, nach ca. 5-10 Minuten wurde er mit Luftnot und Husten wach. Ebenso ging es abends oder nachts. An Schlaf meinerseits war nicht zu denken. Mein Mann hatte damals Nachtdienst. Zudem kamen noch meine Bedenken unsere Tochter wird vernachlässigt. Um selbst abzuschalten und Kraft zu sammeln ging ich 1 x wöchentlich zum Airobic.
Im Mai 97 führen wir mit Thorben zur Kur an die Nordsee. Zu dieser Zeit schaffte er 2-3 Schritte zu gehen, dann bekam er keine Luft mehr und er saß fast ausschließlich im Buggy. Laufen oder spielen draußen war für ihn zu anstrengend. Wir waren 3 Tage an der See, da lief das Kind hinter einem Ball her als wäre nie etwas gewesen. Wir konnten in der 2. Woche einen Spaziergang „ ohne Buggy „ starten. Unfaßbar! Ein Lichtblick für die ganze Familie.

Mitte Juni waren wir wieder zu Hause. Der Sommer verlief ohne Zwischenfälle bis im September 97. Mit dem Kindergarten suchten wir im Wald Holz für ein Lagerfeuer. Thorben lief mit den Kindern durch das Laub und hatte Spaß - und es hatte auch unvorherbare Folgen. Kaum zu Hause, rang er solang nach Luft, die Augen verdrehten sich, ich dachte er erstickt mir auf dem Arm. Ich gab ihm sofort ein Rectodeltzäpfchen, noch während ich den Arzt anrief, und eine Freundin die meine Tochter abholen kam, inhalierte ich mit Thorben,um die Zeit zu überbrücken, bis die Freundin kam.

Sofort los zum Arzt. Wir bekamen Cortisontabletten, mit der Ermahnung ins Krankenhaus zu fahren, wenn diese nicht helfen. Natürlich half das Cortison. Thorben war wie aufgedreht von diesem Medikament. Wir waren hilflos, unsicher was wir mit Cortison unserem Kind antunDas konnte eigentlich nicht die Lösung sein.

Wir hörten von Frau Haas und skeptisch ließen wir uns alles erklären. Asthma sei das gleiche Erscheinungsbild wie Neurodermitis, nur an den Schleimhäuten. Am 1. Oktober97 fingen wir mit der Umstellung an. 3 Monate siebten wir die Miba-Klei durch Zeitgleich haben wir noch das Medikament bis Anfang Dezember inhaliert, um den Körper langsam abzugewöhnen, dann wurde das Inhaliergerät weggepackt. In der 6. Woche nach der Umstellung hatte Thorben eine stärkere Erkältung, aber ohne Asthmaanfall.
In den Buggy wollte er nur noch unter Protest. Von Okt. 97 - Okt. 99 haben wir uns strikt an die Ernährungsanweisung von Fr. Haas gehalten. Da Thorben gar keine Milchprodukte essen durfte, war die Nahrungszubereitung anfangs etwas schwierig. Aber dem Kind ging es immer besser. Im Juli 98 kam er sogar in den Kindergarten. Er nahm sein Essen dorthin mit. Nach Absprache mit den Erzieherinnen gab es dort keine Probleme, die anderen Kinder wurden aufgeklärt und Thorben ohne Probleme aufgenommen.
Ab Okt. 98 kam wöchentlich ein Nahrungsmittel dazu. Im August 99 setzten wir die Miba-Klei ab. Heute ißt Thorben auch Schokolade, Gummibärchen, aber alles in Maßen. Er kann alles essen, er spielt Fußball, er geht schwimmen, läuft Schlittschuh - Danke Frau Haas.


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